Leistungen

Die Leistungen von A&B Mediation + Beratung

Mediation kann in den verschiedensten Bereichen angewandt werden und ich freue mich, Sie zu jedem Thema ganz unverbindlich und kostenfrei zu informieren oder – soweit mir möglich – zu beraten.

Mediation im privaten Bereich

 

Potenziell entstehen Konflikte in jedem Bereich menschlichen Zusammenlebens.

Die Gründe dafür sind ebenso vielfältig wie wir Menschen. Im privaten Bereich sind diese Konflikte allerdings oft emotionaler und belastender als im öffentlichen Sektor.

Mediation ist ein Weg zu mehr Transparenz über Interessen und Bedürfnisse unserer Mitmenschen und damit zu besserem Verständnis und Zusammenleben.

Hier finden Sie ein paar der Themen, bei denen ich Ihnen gerne behilflich bin.

Paar- und Familienmediation

Konflikte in Partnerschaft oder Familie sind völlig normal. Sobald zwei oder mehr Menschen miteinander in Beziehung stehen, können früher oder später aus unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen, Missverständnissen und fehlender oder falscher Kommunikation Spannungen oder Konflikte entstehen.

Manchmal haben sich diese Konflikte schnell wieder erledigt, oft werden sie allerdings ignoriert oder lange erlitten und verselbstständigen sich dann immer weiter. Am Ende steht oft eine Trennung oder jahrelanges Leiden. Mediation kann in frühen bis mittleren Stadien dieser Krisen ein geeignetes Mittel sein, um Konflikte transparent zu machen und allen Beteiligten die Chance zu geben, sich in einem geschützten Raum mitzuteilen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Gerne höre ich mir daher Ihre Situation an. Vielleicht ist Mediation für Sie ein Weg zur Auflösung des Konflikts oder hilft Ihnen zu erkennen, was die nächsten Schritte für Sie sein können.

Mediation bei Trennung, Scheidung und Sorgerechtsthemen

Eine Trennung oder gar Scheidung ist in jedem Fall eine emotional belastende Ausnahmesituation. Diese sind genau die Art von Situationen, die sehr konfliktiv werden können.

Auch wenn viele Scheidungsthemen zwingend mit Fachanwältinnen oder Fachanwälten erörtert werden müssen, so kann eine vorhergelagerte oder begleitende Mediation doch helfen, Klarheit über die Wünsche und Ängste der Beteiligten zu bekommen. Dabei können Themen wie „Sorge- und Umgangsrecht mit gemeinsamen Kindern“, „Aufteilung des Haushaltes“ oder Fragen zum Unterhalt gemeinsam in einem klärenden oder abschließenden Gespräch erörtert werden.

Mediation in Erbfällen

Kaum ein – im weitesten Sinne – familiärer Konflikt entwickelt sich so sicher wie ein Erbstreit, wenn der erste Schock über den Todesfall abgeebbt ist und es an die Verteilung des Nachlasses geht. Alte Konflikte brechen auf, Partnerinnen und Partner können sich ebenso beteiligen wie Kinder und entfernte Verwandte und jeder sieht sich mit der Frage konfrontiert, was sie oder er als gerechte Verteilung wahrnimmt.

Mediation kann ein Weg sein, diese Konflikte schnell zu beenden, ohne dass ein Streit vor Gericht gehen muss.

Noch sinnvoller ist ein Mediationsverfahren im Vorfeld, wenn Erblasserin bzw. Erblasser und Erben sich zusammensetzen, um alle wichtigen Angelegenheiten gemeinsam zu regeln, bevor der schlimmste Fall eintritt. Gerne berate ich Sie dazu.

Mediation bei Nachbarschaftsstreitigkeiten

Nachbarschaftsstreitigkeiten sind ein klassisches Beispiel für Konflikte, denen wir nach und nach erliegen und die stark eskalieren und langjährige Gerichtsverfahren nach sich ziehen können.

Im Gegensatz zu unseren Familienmitgliedern oder Arbeitskolleginnen und -kollegen verbindet uns mit unseren Nachbarinnen und Nachbarn unter Umständen nur sehr wenig – außer der Tatsache, dass sie nebenan wohnen und wir mit ihnen, ihren Weltbildern, Gewohnheiten, Bedürfnissen und Wahrnehmungen von richtig und falsch konfrontiert sind.

Bevor diese Art Konflikt zu weit eskaliert, kann Mediation dabei helfen, die Situation durch Erarbeitung von gemeinsamen Verhaltensregeln zu entschärfen und Verständnis füreinander zu entwickeln. Auch wenn der Gang vor Gericht schon im Raume steht, kann ein Mediationsverfahren vielleicht das Schlimmste verhindern und wieder für „Frieden“ oder doch zumindest „Entspannung am Zaun“ sorgen.

Mediation im beruflichen Umfeld

 

Konflikte im öffentlichen oder wirtschaftlichen Bereich haben den Vorteil, dass sie meist weniger emotional belastend erscheinen. Die andere Konfliktpartei vertritt schließlich nur professionell ihre eigenen Interessen. Nichts Persönliches, es geht nur ums Geschäft. Das sehen Sie doch sicher sportlich?

Leider ist genau das oft nicht so. Schnell werden aus anfänglichen Missverständnissen persönliche Anfeindungen. Dem „Gegner“ am eigenen Arbeitsplatz kann man genauso wenig aus dem Weg gehen wie einem Familienmitglied. Und plötzlich ist der Konflikt auf einmal überhaupt nicht mehr professionell oder sportlich und erst recht nicht weniger emotional belastend.

Ich habe den Großteil meiner letzten 20 Lebensjahre fast ausschließlich mit sehr langen Arbeitstagen- und Wochenenden in diesem Umfeld verbracht und kleine bis große Konflikte verursacht, erfahren, eskaliert, erlebt, gelöst oder von der Seitenlinie beobachtet. Eine Mediation wäre sehr oft äußerst hilfreich gewesen und ich freue mich, wenn Sie diesen Weg mit mir gemeinsam gehen möchten.

Konflikte mit Geschäftspartnerinnen und -partnern
Konflikte mit Kundinnen und Kunden oder Dienstleistern wie Agenturen und Lieferanten zeichnen sich oftmals durch ein klares Machtgefälle* aus. Jemand erbringt eine Leistung, jemand anderes zahlt dafür. Das funktioniert häufig reibungslos, solange beide Seiten das Gefühl haben, dass das Geschäft fair abläuft. Wenn dieses Gefühl bei einer Seite kippt, oder die „menschliche Komponente“ Missverständnisse verursacht, trübt sich die Stimmung schnell. Gerade dann wird das Machtgefälle zur Falle.
Eine frühzeitige Mediation kann die Wogen glätten und neuen Regeln der Zusammenarbeit einführen.

*Jeder Konflikt beinhaltet ein Machtgefälle irgendeiner Art. Das kann auch in ein und demselben Konflikt je nach Thema stark schwanken. Mehr dazu finden Sie zu gegebener Zeit bei den Denkanstößen.

Konflikte im Unternehmen – unter Kollegen oder zwischen Teams
Vor Kurzem hat mir ein Kunde gesagt, dass er mit einer seiner Mitarbeiterinnen mehr Zeit – arbeitend – verbracht hat als mit jeder anderen Frau in seinem Leben. So extrem wird es in vielen Unternehmen oder Teams nicht sein, dieses Beispiel zeigt aber, dass bei aller Professionalität der Arbeitsplatz dem Privatleben in seinem Konfliktpotenzial in nichts nachsteht.

Anders sind hier lediglich wieder die Machtpositionen und das Arsenal der Lösungsansätze.
Ich bin davon überzeugt, dass Konflikte in Unternehmen, gerade aufgrund der vordergründig sachlicheren Struktur von zwischenmenschlichen Problemen am Arbeitsplatz, für mediative Verfahren prädestiniert sind.

Konflikte zwischen Führungskräften und Mitarbeitern

Das Verhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden war bis vor kurzer Zeit noch relativ einfach. Bis weit in die Nachkriegszeit hinein gab es klare Strukturen und eindeutige Machtpositionen.
Die Vorgesetzten gaben Arbeitsanweisungen und die Mitarbeitenden führten diese aus. Mit zunehmender Geschwindigkeit und Komplexität unserer Arbeitsabläufe wurde es immer wichtiger und effizienter, kreative, freie und eigenverantwortliche Spezialistinnen und Spezialisten zu beschäftigen.
Solche hochproduktiven Mitarbeitenden kann man jedoch immer schlechter auf die oben beschriebene Weise führen. Die meisten Führungskräfte haben außerdem immer weniger Überblick darüber, was ihre Teammitglieder wie genau und überhaupt machen.

Spezialisten mit komplexen Aufgaben zu führen verlangt daher anspruchsvollere Führungsmethoden und eine intensivere Auseinandersetzung mit den Mitarbeitenden als es unter Umständen früher der Fall war. Auch bei Konflikten ist es heute selten zielführend, eine Lösung durch Machtausübung zu erzwingen.

Ich habe diese Konflikte von beiden Seiten erlebt und kann leider nicht von mir behaupten sie stets besonders intelligent, effizient oder nachhaltig gelöst zu haben. Mediation war mir als Mittel damals leider nicht bekannt und ich freue mich, Ihnen dieses Mittel anbieten zu können.

Unternehmensnachfolge

Für die Regelung einer Unternehmensnachfolge gilt alles, was ich unter dem Punkt „Mediation in Erbfällen“ ausgeführt habe.
Und noch mehr: Die Komplexität eines Unternehmensüberganges ist meist weit höher und die Anzahl der Menschen, die betroffen sind, wahrscheinlich wesentlich größer.

Ein mediativ begleiteter oder moderierter Prozess kann nicht nur bei den ersten Schritten, sondern auch noch einige Zeit nach dem Übergang sehr hilfreich sein.

Hilfe bei Fusionen und Übernahmen

Ich habe in meinem Arbeitsleben eine große Fusion hautnah miterlebt. Nicht so stark gestaltend, aber durchaus in ausführender, vermittelnder und anpassender Funktion. Damals ist aus meiner Sicht einiges gut gelaufen, anderes – und vor allem die Kommunikation – nicht so sehr.

Konflikte bei Fusionen und Übernahmen brechen manchmal erst mit starker Verzögerung auf und eine neue Unternehmenskultur benötigt Jahre, um sich zu etablieren. Gleichzeitig sind Belegschaften verunsichert oder haben gar Existenzängste.
Bei kleineren Konflikten im Rahmen solcher Prozesse kann eine situative Mediation sehr hilfreich sein, ich bin aber vor allem der festen Überzeugung, dass der gesamte Prozess nicht nur von einem Team von betriebswirtschaftlichen Beraterinnen und Beratern sondern vor allem auch von Spezialistinnen und Spezialisten im Konflikt- und Teammanagement begleitet werden sollte.
In meinem Netzwerk gibt es vor allem von Letzteren einige sehr erfahrene Personen und ich würde mich freuen, Sie mit diesen gemeinsam zu unterstützen.

Konflikte beim Ausrollen neuer Projekte oder Umstrukturierungen
Kleine und große Projekte in Unternehmen – bis hin zu Umstrukturierungen – haben enormes Konfliktpotential. Meist denkt sich eine kleine Gruppe von Führungskräften oder Projektmanagern etwas aus und der Rest des Unternehmens soll dies dann umsetzen.
Unabhängig davon wie gut die heutigen Projektmanagementmethoden diese Prozesse vorbereiten und begleiten sollen, wird in meiner Erfahrung immer wieder vergessen, genau zu kommunizieren und / oder auf die Meinungen, Interessen und Bedürfnisse der Mitarbeitenden einzugehen.

Dies bedeutet auf keinen Fall, dass diese Bedürfnisse das Projekt bestimmen, sondern dass sie gehört, bewertet und eventuell zu einer Anpassung genutzt werden sollten. Genau wie bei Fusionen gilt dann, dass Mediation bei Einzelkonflikten helfen kann, diese zu lösen.
Ich bin auch hier der festen Überzeugung, dass je nach Größe der Maßnahme externe allparteiliche Hilfe unverzichtbar ist, um den Wandlungsprozess so effizient und ganzheitlich wie möglich zu vollziehen.

Nur Projekte, in denen sich alle mitgenommen fühlen oder die Entscheidungen zumindest verstehen, werden auch „im Sinne der Erfinder“ umgesetzt.

Beratung

 

 

Wie Sie im Abschnitt „Was ist Mediation?“ lesen können, ist klassische Mediation eine Tätigkeit, bei der die Mediatorin bzw. der Mediator selbst im Idealfall keine Lösungsvorschläge macht.

Meine Erfahrung zeigt, dass es den Konfliktparteien manchmal nicht gelingt, gemeinsam praktikable und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Dann kann es nützlich sein, wenn die Mediatorin bzw. der Mediator Impulse gibt, um die Lösungsfindung voranzutreiben.

Ich habe mich daher entschlossen, diesen wichtigen Teil nicht außen vor zu lassen, sondern in mein Angebot zu integrieren. Aus einer reinen Mediation kann so – falls von Ihnen gewünscht – auch eine beratende Tätigkeit, oder umgekehrt eine Beratung zur Mediation werden.

Konfliktberatung und oder Einzelmediation
Für viele Menschen ist es schwierig, Konflikte anzusprechen. Genauso häufig entzieht sich die Gegenseite eines Konflikts einer offenen Aussprache – Die Frustration ergebnisloser Zustimmung – oder blockiert eine Lösung passiv, ohne einen Konflikt aktiv eskalieren zu lassen. In beiden Fällen kann es sinnvoll sein, den Konflikt zuerst mit einer dritten Partei zu besprechen und eine unbeteiligte Meinung zu hören.

Manchmal reicht diese Meinung schon aus, um Konflikte besser einzuordnen oder eine lösungsversprechende Strategie zu entwickeln.
In besonders vertrackten Fällen kann dazu auch eine Einzelmediation eingesetzt werden, in der eine Partei dazu angeleitet wird, sich in beide Parteien hineinzuversetzen und im Wechselspiel mit der Mediatorin oder dem Mediator die Feinheiten des Konflikts, Lösungsoptionen sowie weitere Schritte herausarbeitet.

Führungskräftesparring
Führen ist oft eine einsame und immer komplexere Aufgabe, die nicht nur große fachliche Expertise in dem jeweiligen Aufgabenfeld, sondern auch Fingerspitzengefühl im Umgang mit Mitarbeitenden, Kolleginnen und Kollegen und ganzen Abteilungen erfordert. In einer sich immer schneller drehenden Arbeitswelt ist es fast unmöglich, den fachlichen Aufgaben, den Anforderungen der Vorgesetzen – auf verschiedenen Hierarchieebenen – und darüber Hinaus dem eigenen Team gerecht zu werden.

Ich glaube, dass „fördern und fordern“, also das richtige Maß von Anerkennung und dem Einfordern von Leistung, eine sehr gute Führungsstrategie ist. Leider ist das „richtige“ Maß oft schwer zu ermitteln und variiert abhängig von den jeweiligen Mitarbeitenden.
Wie gehe ich am besten mit den verschiedenen Mitarbeitertypen und ihren Bedürfnissen um, wie sorge ich für ein produktives und funktionierendes Team, wie vertrete ich mein Team nach außen und wie bleibe ich mir dabei selber treu?

Wenn weder die Kolleginnen und Kollegen noch die eigenen Vorgesetzten Zeit oder Möglichkeiten haben, eine Führungskraft bei diesen Themen zu beraten, kann Führung eine sehr einsame und frustrierende Aufgabe sein.

Ich selbst bin mit dieser Aufgabe mal besser und meist schlechter zurechtgekommen. Dabei, und in diversen Schulungen und Seminaren, habe ich sehr viel über Führung gelernt und noch mehr dazu hinterfragt.
Ich würde mich freuen, Ihnen als Sparringspartner außerhalb Ihrer Organisation zur Verfügung zu stehen, um mit Ihnen gemeinsam das richtige Maß für Sie und Ihr Team zu finden.

Teamworkshops
Teamworkshops sind beliebt. Es gibt unendlich viele Angebote zu Teambuilding, Projektarbeit oder (Re-) Organisation. Ich habe schon seit meiner Zeit bei den Pfadfindern an unzähligen dieser Angebote teilgenommen und viele auch organisiert.

In meiner Arbeit spielen Teamworkshops vor allem eine Rolle, wenn am Arbeitsplatz die Grenzen zwischen Partei A & Partei B gar nicht so klar sind, oder vielleicht Partei C und D auch mitmischen.
In solchen Fällen erarbeite ich mit Ihnen gerne einen maßgeschneiderten Teamworkshop und führe diesen mit Ihnen durch.

Moderation
Als ehemaliger (Kinder-)Prinz Karneval – von Bensberg im Jahr 1988 – habe ich keine Scheu vor großen Bühnen und würde jederzeit auch Ihre Hochzeit oder Omas Geburtstag moderieren.
Die Moderation, die ich hier anbieten möchte, liegt allerdings eher im Arbeitsumfeld: Beispielsweise bei „kick off“- Veranstaltungen einzelner Projekte oder im Rahmen größerer Workshops.

Auch für eine reine Gesprächsleitung bei Diskussionen mit kleinen oder großen Gruppen stehe ich gerne zur Verfügung.

Interkulturelle Mediation + Beratung

Alle oben genannten Themen verstärken sich oftmals im interkulturellen Raum. Zu den normalen Kommunikations- und Wahrnehmungskonflikten unter Menschen, die sich derselben Sprache bedienen, gesellen sich unterschiedliche Sprachen, Normen, Erziehung und Denkmuster.

Umso wichtiger ist eine gründliche Klärung der Interessen und Bedürfnisse – ein Verstehen durch Transparenz. Erst wenn ich wirklich sicher bin, die Absichten meiner Gegenüber zu verstehen, kann ich diesen Interessen entsprechend handeln.

Seit der Aufnahme meines Studiums in Regionalwissenschaften Japan im Jahr 1998 habe ich einen großen Erfahrungsschatz im Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen sammeln dürfen. Allen voran in Japan und großen Teilen Asiens, aber auch im Umgang mit amerikanischen, europäischen und afrikanischen Geschäftspartnern, Kollegen, Kunden und Freunden aller Geschlechter.

Gerne mediiere ich bei Interkulturellen Konflikten oder begleite und berate Sie im Umgang mit interkulturellen Geschäftspartnerinnen und -partnern – auch vor Ort. Ein paar Erfahrungen zu diesem Thema werden Sie in Zukunft bei den Denkanstößen finden.